KIOKU GA USHINAWARETA TOKI
ALS DIE ERINNERUNG VERLOREN GING
ALS DIE ERINNERUNG VERLOREN GING
記憶が失われた時
KIOKU GA USHINAWARETA TOKI

Am Ende von Kioku ga ushinawareta toki sagt Koreeda, dass sich Sekine Hiroshi an sie erinnert habe. Der Film und sein Subjekt sind eins geworden in einer Art, wie es im Leben nie möglich sein wird, denn auch wenn Sekine sie in der materiellen Welt als vertraut identifizieren kann, so leben sie doch in völlig verschiedenen Raum-Zeit-Gefügen, denen allein die Realitäten des Stofflichen gleich sind. Koreeda kontempliert dieses Mysterium der Paralleluniversen und findet darin eine gewaltige Metapher für das Leben. Natürlich macht der Film auch wütend auf eine Gesellschaft, die es zu solchen verirrten Leben kommen lässt, und man hätte damit auch recht, denn alle wesentlichen Werke Koreeda sprechen klar von konkreten politischen Realitäten, doch damit würde man Sekine Hiroshi gleichzeitig zu einem wahllosen Fall degradieren.
Datum
25.04.2005 19:00 Uhr
Ort
Japanisches Kulturinstitut
Universitätsstraße 98
50674 Köln
Informationen zum Film
- Regie: KOREEDA Hirokazu
- Spieldauer: 84
- Produktionsjahr: 1996
- Übersetzung: OmeU
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