Kapiw & Apappo

Ainu-Gesänge

Konzert

Kapiw & Apappo

Ainu-Gesänge

© Kapiw & Apappo by K+A

Ausführende
Emi Toko KAPIW - Mukkuri, Gesang
Fukiko Goukon APAPPO - Tonkori, Mukkuri, Gesang

Die Ainu gelten als die indigenen Bewohner Nordjapans, die überwiegend auf den Inseln Hokkaido, auf Sachalin und den Kurilen lebten. Der Name Ainu bedeutet in der Ainu-Sprache „Mensch“.

Kapiw und Apappo sind die Künstlernamen von zwei Schwestern. Kapiw bedeutet „Möwe“ und Apappo „Blume“. Sie lernten die Lieder ihres Volkes seit ihrer Kindheit. Sie singen Upopo - Alltagslieder, die kurz und zumeist einfach strukturiert sind und sich um jeweils eine Aktivität drehen: ein Spiel oder eine Arbeit. Manchmal wird das Singen selbst zum Spiel, wie bei den Rekuhkara-Wettbewerben, wo der Ainu-Kehlgesang von Frauen praktiziert wird. Arbeitslieder sind rhythmisch, mit Texten und Melodien, die auf der Arbeit basieren, bei der sie gesungen werden. Doch selbst solche Alltagslieder haben zumeist mehr spirituelle denn weltliche Bedeutungen. Bei Kapiw & Apappo sind diese fast vergessenen Lieder oft meditativ, werden jedoch auch von der Schalenzither Tonkori und den Maultrommeln Mukkuri begleitet.

Kapiw & Apappo begannen 2012 mit regelmässigen Auftritten in ganz Japan. Beide sind Expertinnen für zeitgenössische Ainu-Musik im traditionellen Stil. Die Schönheit ihrer Stimmen, der Klang ihrer Instrumente sind erfüllt von der Seele, die sie von ihren Vorfahren geerbt haben. 2026 kommen die beiden Schwestern erstmalig nach Europa.

Aus Anlass des Konzerts zeigen wir am 10. Februar ab 18:30 Uhr den Dokumentarfilm Kapiw and Apappo – A Tale of Ainu Sisters über die beiden Musikerinnen.

Ebenso findet am 26. Februar ab 19 Uhr ein Vortrag von Dr. Hans Dieter Ölschleger über Die Kultur der Ainu im Wandel der Zeit statt.

Mitveranstalter: Netzwerk Klangkosmos NRW

Datum
23.02.2026 19:00 Uhr

Ort
Japanisches Kulturinstitut
Universitätsstraße 98
50674 Köln

Kosten
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

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