JINSEI GEKIJÔ, HISHAKAKU TO KIRATSUNE

A TALE OF TWO YAKUZA, HISHAKAKU AND KIRARSUNE

Film | Filme von Uchida Tomu

A TALE OF TWO YAKUZA, HISHAKAKU AND KIRARSUNE

人生劇場 飛車角と吉良常

JINSEI GEKIJÔ, HISHAKAKU TO KIRATSUNE

人生劇場 飛車角と吉良常
Aonari Hyôkichi, der Spross einer Yakuza-Dynastie und angehender Literat, ist wegen linksgerichteter Studentenaktivitäten ins Gefängnis gekommen. Dort traf er Kurouma, einen früheren Lehrer wieder, der nun ein Säufer und allgemein menschliches Wrack ist. Bei ihrer beider Entlassung wird Hyôkichi von Kiratsune erwartet, einem getreuen Gefolgsmann seines verstorbenen Vaters, der nach acht Jahren in China nun wieder zurück in Tôkyô ist. Einerseits, um sich um seinen quasi-Stiefsohn zu kümmern, andererseits um seinem Oyabun („Boss“) ein angemessenes Ehrenmal zu errichten.

Nicht alle aber finden bei ihrer Entlassung eine so gut geordnete Welt vor, Miyagawa beispielsweise marschiert gleich in einen Bandenkrieg hinein. Seine Familie, geführt von dem gerissenen alten Wolf Kokin, hat sich mit der Bande von Ôyokota überworfen, weil Kokin einem herumziehenden Yakuza namens Hishakaku Unterschlupf gewährte, nachdem dieser den Ôyokota eine Nutte, Otoyo, abspenstig gemacht hatte. Blut muss fließen, und so zieht Hishakaku mit Kokin und seiner Bande ins Gefecht gegen die Ôyokota, im Vollbewusstsein seiner Ehrenschuld gegenüber jenen, die ihm eine Freistatt boten. Otoyos Tränen fließen so still wie vergebens und es ist denn auch selbstvergessene Gewaltigkeit von Hishakaku und Miyagawa, die das Massaker entscheidet. Im allgemeinen Getümmel der Leiber und Gedanken stiehlt sich ein gewisser Narahei mit Otoyo davon. Hishakaku sorgt aber dafür, dass er das rasch mit seinem Leben bezahlt und wird fortan von der Polizei gejagt. Auf seiner Flucht landet er im Hause Aonari, wo sich Kiratsune seiner annimmt. Das berührt ihn so tief, dass er sich der Polizei stellt, um es ihm an Ritterlichkeit gleichzutun.
Im Gefängnis erfährt Hishakaku von Kiratsune, der sich so gut es von außen eben geht um ihn kümmert, dass Otoyo verschwunden ist, und zwar mit Miyagawa, wie sich bald herausstellt, was zu einem einzigen Chaos an Verpflichtungen führt, da weder Otoyo von Miyagawas Verbindung zu Kokin noch Miyagawa von Otoyos Verbindung zu Hishakaku weiß. Bei seiner Entlassung erwartet Kiratsune Hishakaku mit schlechten Neuigkeiten: Kokin ist tot, die Bande zerschlagen und noch was übrig war an Leuten, Besitz und Einfluss wurde von Dekatora, dem Nachfolger Ôyokotas übernommen - und dieser will nun auch Hishakaku tot sehen. Es bleibt noch Zeit für das Ehrenmal, dann kommt die Zeit für weitere Taten.

Datum
21.11.2005 19:00 Uhr

Ort
Japanisches Kulturinstitut
Universitätsstraße 98
50674 Köln

Informationen zum Film

  • Regie: UCHIDA Tomu
  • Spieldauer: 109
  • Produktionsjahr: 1968
  • Übersetzung: OmeU

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