DISUTANSU
DISTANCE
DISTANCE
ディスタンス
DISUTANSU

Vier Menschen, die auf die ein oder andere Art und Weise mit einem der Sektenmitglieder verwandt waren, machen sich auf zu einer Pilgerreise in jenen Wald, wo ihre Lieben ihren Leben ein Ende setzten. Dass diese dem Gesetz nach Massenmörder sind, ändert nichts daran, dass sie ihnen nahe standen und dass sie sie liebten - nur wen? Während sie durch den Wald zu jenem See gehen, an dem die Hütte steht, werden sie sich bewusst, wie wenig sie wahrscheinlich von diesen Menschen wussten. Sie waren etwas Anderes als das, was sie in ihnen sahen, nichts konnte diese Ferne überwinden und allein die Erinnerung macht sie ausmessbar. So wird die Pilgerreise zu einem Akt des Ausschreitens dieser Ferne, der Beschreibbarmachung oder zumindest des Versuchs einer solchen. Und so geht es im Film um die Lebenden und die Distanz zwischen den Körpern und den Worten, und wie sich das Leben immer wieder ein weiteres Stück fügt mit jedem Stück Nähe, das gewonnen wird.
Als sie am Abend von ihrer Reise in die Erinnerung zurückkommen, ist ihr Auto weg und das Wetter wird unwirtlicher. Für die Nacht scheint nur ein Weg offen: Sie müssen in der Hütte übernachten. Dort treffen sie das einzige noch lebende Mitglied der Sekte, jenen Mann, der sich in der Nacht vor dem Attentat von Zweifeln gepackt davonmachte. Warum zweifelte er an etwas, das für alle anderen wahr war? Und woran erinnert er sich an jenem Ort der Verlassenheit? Die fünf versuchen einander näher zu kommen und ihre Gefühle zueinander zu vermessen. Die vier Pilger, die offen genug sind für die Ambivalenzen des Daseins und der Liebe, sowie der Wiedergänger, der Erlösung sucht von den Ambivalenzen und weiss, dass allein diese ihn am Leben erhalten.
Datum
11.04.2005 19:00 Uhr
Ort
Japanisches Kulturinstitut
Universitätsstraße 98
50674 Köln
Informationen zum Film
- Regie: KOREEDA Hirokazu
- Spieldauer: 132
- Produktionsjahr: 2001
- Übersetzung: OmeU
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